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FunktionsweiseWie alle Richtfunksysteme benötigen auch die Mikrowellen-Richtfunksysteme in den regulierten Frequenzbereichen eine direkte Sichtverbindung zwischen den Endstellen. Unter bestimmten Bedingungen ist eine passive Umlenkung mittels Spiegel oder mit gekoppelten Rücken-an-Rücken-Antennen möglich. Die meisten Mikrowellen-Richtfunkstationen bestehen aus einer Innen- sowie einer Außeneinheit, die direkt an die Antenne angesetzt wird. Beide Einheiten sind über ein Koaxial-Kabel verbunden. Idealerweise befindet sich die Inneneinheit nahe der TK-Anlage oder der Netzwerkschnittstelle, um den Anschluss dort so einfach wie möglich zu gestalten. Sie enthält die Schnittstellenelektronik, den internen Multiplexer und die Stromversorgung für die Außeneinheit. Diese erzeugt das hochfrequente Sendesignal und gibt es an die Antenne ab. Der Empfänger mit der zugehörigen Signalverarbeitung findet ebenfalls in der Außeneinheit Platz, die für den uneingeschränkten Betrieb im Freien ausgelegt ist. Die Polarisation des Funkfeldes ist über eine Drehung des Gehäuses vertikal oder horizontal einstellbar. Die Reichweite der Systeme hängt von der gewählten Nutzbandbreite, der Sendefrequenz und dem Antennendurchmesser ab. Wir bieten Richtfunksysteme in allen regulierten Frequenzbereichen 7/13/18/23/26 und 38 GHz. Damit lassen sich Übertragungsprobleme bis etwa 50 km Funkfeldlänge zuverlässig lösen. Vorteile des Mikrowellen-Richtfunks
IntegrationDie typischen Schnittstellen für den Anwender sind ein oder mehrere Ethernet-Ports. Sie stehen als 10/100/1000BaseT oder 1000BaseSX/LX zur Verfügung. Zusätzlich existieren E1 bzw. S2m-Kanäle mit 2,048 MBit/s. AbhörsicherheitGenerell weisen Mikrowellen-Richtfunksysteme eine extrem hohe Abhörsicherheit auf. Dies liegt schon in der Technologie begründet:
Selbstverständlich besteht auch hier die Möglichkeit, die zu übertragenden Daten mit externen Kryptogeräten zu verschlüsseln. Allgemeine Aussagen zur Abhörsicherheit von Mikrowellen-Richtfunksystemen stehen hier zum Download zur Verfügung. MontageWichtigste Voraussetzung für den zuverlässigen Betrieb der Systeme ist eine feste Montage. Die Außeneinheit läßt sich mittels eines Installationskits an runden vertikal oder horizontal aufgestellten Masten mit einem Durchmesser zwischen 89 und 115 mm sowie einer Wandstärke von 5 mm befestigen. Weiterhin stehen Ihnen hier Bilder von Installationen und Haltern bereit. VerfügbarkeitDie Systeme funktionieren bei jedem Wetter, auch bei normalem Regen, Schneefall, Dunst oder Nebel. Bei extremem Platzregen mit vielen cm Niederschlag pro Stunde, kann es allerdings sein, dass die hochfrequente Strahlung zu stark gedämpft wird und die Verbindung dann nicht mehr verfügbar ist. Eine eindeutige Aussage liefert eine Funkfeldberechnung von CBL vor dem Aufbau der Systeme. Rechtliche VoraussetzungenAlle von uns angebotenen Richtfunksysteme verfügen über eine Zulassung der Bundesnetzagentur (BNetzA). Diese Genehmigung ist Voraussetzung für den Einsatz zur Daten- und/oder Sprachübertragung in Corporate Networks. Auf eigenen Grundstücken darf ein Unternehmen die Systeme auf bestimmten Kanälen anmelde- und gebührenfrei betreiben. Mit einer Einzelgenehmigung der zuständigen BNetzA-Außenstelle ist nach erfolgter Frequenzkoordinierung der Betrieb über Grundstücke Dritter oder über öffentlichen Grund hinweg möglich. CBL hilft bei der Erlangung dieser Genehmigung. |
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