Communication by light CBL
Unternehmen Drahtlose Lösungen Optischer Richtfunk Mikrowellen Richtfunk Fiberoptische Systeme Service & Support Presse Downloads
Call Back
News & Termine
Kontakt
Distributoren
Jobs
Anfahrt
Links
Sitemap
Home
Drahtlose Lösungen
Systemabgrenzung
Optischer Richtfunk
Mikrowellen-Richtfunk

Funktionsweise

Optische Richtfunksysteme übermitteln Daten direkt durch die freie Atmosphäre. Dabei dient unsichtbares Infrarotlicht (IR) als Träger, mit dem sich maximal einige Kilometer überbrücken lassen. Sie bieten dem Anwender folgende besondere Vorteile:

Hohe Datenraten derzeit bis 1250 MBit/s vollduplex;
Universeller Einsatz für Sprach-/Datenkopplung reduziert Verkabelungskosten oder teure Mietleitungen;
Schnelle Planung und kurzfristige Realisierung neuer Verbindungen, die Hindernissen wie Flüsse, Bahnlinien, öffentliche Plätze und Straßen ohne baulichen Genehmigungsaufwand überbrücken;
Keine Frequenzkoordination bei BNetzA;
Lizenzfreier Einsatz in allen Ländern.

Integration

Je nach Anwendungszweck haben die optischen Richtfunksysteme unterschiedliche Schnittstellen. Die AirLaser Familie verfügt sowohl über einen Anschluss mittels Duplex SC-Stecker für Multimode Lichtwellenleiter als auch eine RJ45 Schnittstelle für 10/100BaseTX. Dadurch lassen sich die Geräte direkt über einen Hub, Switch oder Router mit optischem Ausgang in das Netzwerk integrieren. Es werden nur Fast- bzw. Gigabit-Ethernet Daten übertragen.

LaserLinks der E1 Serie verfügen über RJ45 oder D-Sub 25-Schnittstellen zum kostengünstigen Anschluss an Telefonanlagen oder Basisstationen im Mobilfunk. Die Übertragung erfolgt gemäß G.703-Protokoll.

Ebenfalls einen optischen Eingang besitzen die LaserLink für STM-1. Sie übertragen damit STM-1 beispielsweise zur Videoübertragung direkt durch die Atmosphäre.

Protokolltransparente Syteme der Laser-Link-Familie sind ebenfalls erhältlich. Je nach Ausführung können Daten zwischen 1 und 155 MBit/s über LWL-Schnittstellen eingekoppelt und zur Gegenstelle gesendet werden.

Abhörsicherheit

Generell weisen optische Richtfunksysteme eine extrem hohe Abhörsicherheit auf, weil:

Der Strahlengang unsichtbar (infrarot) und scharf gebündelt (2 .. 10 mrad) ist;
Abhören praktisch nur durch Unterbrechen des Strahls möglich ist;
Der Strahlenverlauf, der in der Regel in erheblicher Höhe über dem Erdboden verläuft, mit einer Videokamera praktisch permanent beobachtbar ist.

Nach Richtlinien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik sollte die Verschlüsselung direkt hinter dem sicherheitsrelevanten PC oder Telefon erfolgen. Sie ist praktisch sinnlos, wenn nur die Daten, die die Liegenschaft verlassen, verschlüsselt werden. Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, besteht selbstverständlich die Möglichkeit, die zu übertragenden Daten mit externen Kryptogeräten zu verschlüsseln.

Montage

Wichtigste Voraussetzung für den zuverlässigen Betrieb der Systeme ist eine feste Montage. Weiterhin benötigt man neben der erforderlichen Stromversorgung uneingeschränkte Sichtverbindung zwischen den beiden Standorten.
Selbstverständlich lassen sich auch zwei Systeme kaskadieren, wenn Hindernisse umgangen oder größere Streckenlängen überbrückt werden sollen. Die Systeme dürfen gegebenenfalls auch hinter Scheiben im Gebäudeinnern installiert werden.
Bilder von typischen Installationen stehen im Downloadbereich zur Verfügung.

Verfügbarkeit

VerfügbarkeitAlle Systeme überbrücken die Sichtweite auch bei Regen, Schneefall oder Dunst. Bei starkem Nebel kann es allerdings sein, dass beispielsweise eine 1 km lange Strecke unterbrochen ist, während die Übertragung über 400 m noch ohne weiteres funktioniert.

Soll eine 100-prozentige Verfügbarkeit der Verbindung gewährleistet sein, haben sich redundante Zweiwegeführungen mit ISDN-Leitungen oder Funk-Systemen als Backup bewährt. CBLs AirLaser stellt diese Lösung im AirLaser IP 100 als Option bereit. Im Normalfall steht die volle Bandbreite der optischen Richtfunksysteme zur Verfügung. Bei einer wetterbedingten Unterbrechung wird nach automatischer Umschaltung ein eingeschränkter Betrieb aufrechterhalten. Selbstverständlich erfolgt die Rückschaltung auf die optische Richtfunkstrecke mit ihrer vollen Bandbreite ebenfalls automatisch, wenn die Sichtweite wieder ausreichend ist.
Kurze Unterbrechungen, beispielsweise durch Vögel, die den Strahl kreuzen, erkennt das übergeordnete Protokoll. Die Daten werden in diesem Fall automatisch erneut übertragen.