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CBL FiberMultiplier CWDM8 mit umfassenden Management

CBL zeigt Neues und Bewährtes auf der Systems 2001

Münster, den 17. September 2001 – Nach dem großen Erfolg auf der vergangenen Messe verstärkt die Communication by light – Gesellschaft für optische Kommunikationssysteme mbH (CBL) ihr Engagement auf der Systems 2001, die vom 15 bis 19. Oktober in München stattfindet. Auf dem Messestand in Halle B5, Stand 217, präsentiert das Unternehmen seine umfassenden Lösungen für die drahtlose Kommunikation und Lichtwellenleitersysteme. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht wieder der AirLaser, ein optisches Richtfunksystem, das neben integriertem Web-based und SNMP (Simple Network Management Protocol)-Management auch ein Mikrowellenbackup bereitstellt. Wetterbedingte Ausfälle gehören somit der Vergangenheit an. Weiteres Highlight: Die Vorstellung der neuen FiberMultiplier Geräte. Dabei handelt es sich um Wellenlängenmultiplexer, die zwei, vier oder acht Kanäle gleichzeitig über eine Singlemode-Leitung übertragen können. Die Übernahme der umfangreichen Management-Funktionen aus dem Fiberoptic Link Extender (FLE) System sorgt bei diesen Geräten für eine leichte und effektive Einbindung in vorhandene Netzwerke, insbesondere bei Monitoring und Kontrolle der Leitungen. Abgerundet wird das Produktportfolio durch das WOL-Link 300/4x2, das speziell für die Sprachübertragung und den Aufbau von Mikrozellen in GSM/UMTS-Netzen entwickelt wurde.

AirLaser – modularer Aufbau bei kleinen Abmessungen

Mehr als 10 Jahre Erfahrung in Entwicklung, Produktion und Vertrieb von optischen Kommunikationslösungen führten zur Entwicklung der AirLaser-Familie. Das System folgt einem modularen Konzept, das sich individuell an die Kundenbedürfnisse anpassen lässt. Neben redundanter Stromversorgung mit 110/220 V AC und/oder 48 V DC, ist auch das Management und das Backup (zur Zeit nur für IP100-Systeme) leicht nachrüstbar. Das neue Gehäuse mit beheizbarer Frontscheibe hat wesentlich kleinere Abmessungen und erleichtert so die Aufstellung sowie Montage der Systeme.

Als erstes System der neuen Produktlinie wird der AirLaser IP100 verfügbar. Er überträgt Fast Ethernet basierend auf dem TCP/IP-Protokoll über Distanzen bis 2000 Meter. Bis zu vier VCSEL-Laser sorgen für die notwendigen Systemreserven, auch bei schlechten Witterungsbedingungen. Die Integration in das Kundennetzwerk erfolgt mittels Multimode-Glasfasern, die gleichzeitig auch die Inband-Management Funktionen mit übertragen.

Management und Backup integriert

Für eine anwenderfreundliche Überwachung der Strecke und die Integration in vorhandene Netzwerkmanagementprodukte bietet CBL ein umfassendes Management an. Das Modul bietet sowohl einen SNMP-Agenten sowie einen integrierten Webserver für ein webbasierendes Management. So können Konfiguration und Überwachung alternativ über eine vorhandene SNMP-kompatible Netzwerkmanagment-Software oder, noch einfacher, über einen gängigen Webbrowser wie Netscape Navigator oder Internet Explorer erfolgen. Für schnelle Reaktionszeiten im Fehlerfall können Alarm-, Warn- und Fehlermeldungen an bis zu vier Email-Adressen verschickt werden.

Ein absolutes Highlight für die IP100-Serie ist das optional erhältliche, lizenzfreie Mikrowellen-Backup-Modul. CBL stellt damit sicher, dass wetterbedingte Ausfälle bei diesem optischen System der Vergangenheit angehören. Das Backup, das immer noch eine Bandbreite von einigen Mbit/s an effektivem Datendurchsatz bietet, ist direkt in das Management-System eingebunden. Bisherige kundenseitige Lösungen mit kostspieligen Routern und komplexer Konfiguration entfallen.

Die Umschaltung erfolgt durch eine permanente Überwachung der optischen Verbindung automatisch bei witterungsbedingter Verschlechterung. Stetige Überwachung des Backup-Pfads garantiert höchstmögliche Verfügbarkeit. Das System schaltet wieder auf die breitbandige optische Richtfunkstrecke zurück, sobald der Grund der Beeinträchtigung entfällt.

Kostengünstige Lösung zur besseren Auslastung von Glasfasern

Neue Applikationen im Bereich Multimedia und Video sowie anwachsende Datenmengen in Unternehmen lassen den Bandbreitenbedarf stark wachsen. Vorhandene Leitungen und Glasfasern stoßen bald an ihre Kapazitätsgrenzen. Für weitere Steigerungen müssen dann neue Lichtwellenleiter geschaltet werden, die als Reserve vorgesehen waren oder die kosten- und zeitintensive Baumaßnahmen erfordern.

Abhilfe schaffen in diesem Fall sogenannte Wellenlängenmultiplexer. Dabei werden zwei oder mehr Anwendungen auf bestimmten, genau spezifizierten Wellenlängen zusammen über eine Linkleitung übertragen. CBL bietet dazu jetzt auch die neuen FiberMultiplier an. Die modular aufgebauten Systeme bieten eine große Zahl verschiedener LWL-Schnittstellen zur Integration ins lokale Netzwerk und bündeln zwei, vier oder acht Kanäle. Ausgangsseitig arbeiten sie als WDM2 bei 1310 und 1550 nm, als CWDM4 bei 1510 bis 1590 nm und als CWDM8 mit Wellenlängen zwischen 1490 und 1610 nm. Sie nutzen die umfangreichen Managementfunktionen von CBLs FLE-System. Das SNMP-fähige und web-based Managementsystem überwacht alle relevanten Systemparameter, erkennt schleichende Veränderungen der Glasfasern und lässt mittel individuell vorzugebener Kenngrößen eine vorausschauende Wartung der Systeme zu.

Mikrozellen ohne zusätzliche Lizenzen aufbauen

Das WOL-Link 300/4x2 von CBL eignet sich besonders für die Verbindung von GSM/UMTS-Mikrozellen. Das System, das nach Anforderungen von GSM-Netzbetreibern entwickelt wurde, überträgt bis zu vier 2 MBit/s-Kanäle über Entfernungen von maximal 300 Metern. Gedacht ist es für die Erhöhung der Kapazität von GSM-Netzen durch sogenannte Mikrozellen. Ein wesentlicher Vorteil dabei ist der Wegfall zusätzlicher, zeitaufwendiger Frequenzgenehmigungen. Außerdem reduzieren die WOL-Link 300/4x2-Systeme die Anschaffungskosten gegenüber herkömmlichen 38 GHz Mikrowellen-Richtfunksystemen sehr deutlich.

Außerdem erlaubt es die direkte Kopplung von TK-Anlagen, die über eine S2m-Schnittstelle verfügen. Bis zu vier voneinander unabhängige Signale lassen sich mittels Kupferkabel direkt an das Gerät anschließen. Dazu stehen vier RJ 45- Schnittstellen zur Verfügung.

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