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CBL präsentiert Richtfunk und neue LWL-Komponenten

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Neues und Bewährtes auf der CeBIT 2004

CBL präsentiert seine umfangreiche Produktpalette auf der CeBIT 2004. Auf dem Stand H27 in Halle 14 findet der Interessierte Richtfunksysteme für die Netzwerkkopplung mittels Lasertechnik oder Mikrowellen-Richtfunk genauso wie CWDM-Systeme mit aktiven Glasfaserkomponenten für die Datenübertragung mittels Lichtwellenleiter. Neben Detailverbesserungen an einzelnen Produkten und erhöhter Zuverlässigkeit der Datenübertragung durch erweiterte Konfigurationen bei den Richtfunklösungen steht vor allem die neue Lichtwellenleiterkarte im Vordergrund. Sie erweitert die FiberMultiplier-Familie um eine schnelle, universell einsetzbare Karte, die aufgrund des modularen Systemdesign zukunftssicher ist und Investitionen schützt.

Modulares Design mit Anyspeed-Technologie: FLE2700 mit 2,7 Gbit/s

CBLs diesjähriges Highlight ist die neue FLE2700-Karte, die die maximale Übertragungsrate bei den FiberMultipliern auf 2,7 Gbit/s pro Kanal erhöht. Sie ist kundenseitig mit einem Small-Form-Pluggable Interface (SFP) für wahlweise dLC Stecker oder eine RJ45-Buchse für 1000BaseTX ausgestattet. Linkseitig bietet sie sogar zwei wechselbare Schnittstellen, entweder SFP für dLC Stecker oder für eine Anpassung an DWDM-Systeme den GBIC-Standard. Das modulare Systemdesign sorgt für hohe Flexibilität bei der Schnittstellenauswahl und einen hohen Investitionsschutz.

CBLs neues Flagschiff bei den FLE-Karten, den modularen Komponenten für die FiberMultiplier-Serie, arbeitet mit der Anyspeed-Technologie. Dies bedeutet, dass die Karte jede Übertragungsgeschwindigkeit bis maximal 2,7 Gbit/s übertragen kann. Einzige Bedingung: Der eingesetzte Transceiver muss die entsprechende Bandbreite unterstützen.

Bei 1550 nm und 1 Gbit/s ermöglicht die Karte eine Systemreserve von bis zu
32 dB, was einer maximalen Übertragungsdistanz von ungefähr 120 Kilometern entspricht, gute Singlemode-Fasern vorausgesetzt. Bei 2,7 Gbit/s sind es immer noch 27 dB, entsprechend einer maximalen Strecke von 100 Kilometern.

Mit Hilfe der auswechselbaren Transceiver lässt sich das System individuell konfigurieren und später aufrüsten. So kann ein Unternehmen mit einer Datenrate von 1 Gbit/s starten und später durch einfaches Aufrüsten des Transceivers, bei CBL direkt erhältlich, die Übertragungsrate bis zur obersten Grenze erhöhen. Auch die Erweiterung durch ein CWDM oder DWDM-System ist möglich. Einmal getätigte Investitionen bleiben so erhalten. Natürlich integriert sich die Karte nahtlos in CBLs Managementplattform. Die Karte ist voraussichtlich Ende des zweiten Quartals 2004 lieferbar.

LaserLink STM-1: Schnelle Datenkommunikation über kurze Distanzen

Im optischen Bereich zeigt CBL das weiter verbesserte LaserLink STM-1. Dieses, speziell auf die Anforderungen für Carrier angepasste System nutzt vier Sender und einen Empfänger zur sicheren Datenübertragung. Die Aufgabe: Die Übertragung von STM-1 Signalen, wie beispielsweise TV-Signale bei mobilden Einsätzen bis zu etwa 1000 Metern.

Zur Datenübertragung kommen vier parallel arbeitende VCSL-Laserdioden zum Einsatz, die zur Vergrößerung der Strahlöffnung dienen. Um den Einfluss des Vogelflugs weiter einzudämmen, sind die Systeme mit Empfängern mit einem Durchmesser von 257 mm ausgerüstet.

Für das Management des LaserLink STM-1 steht ein SNMP-Agent sowie ein Web-based Management zur Verfügung. Es erlaubt das permanente Monitoring und die Konfiguration der Verbindung mittels einer intuitiv bedienbaren grafischen Benutzeroberfläche. Der Zugriff erfolgt über IP (Ethernet 10/100BT). Die Besonderheiten sind:

  • Email-Alarmierung im Fehlerfall;
  • Umfangreiche Fähigkeiten für eine Langzeitanalyse;
  • Einfache Integration in vorhandene SNMP-Platfformen wie HP OpenView zusammen mit einer MIB, die die Standards RFC1213 and SNMPv1/2 unterstützt.


Effektivere Datenübertragung mit gleichzeitig erhöhter Sicherheit: 2+0

Speziell für Unternehmen, die eine sehr hohe Bandbreite über eine große Distanz bei gleichzeitiger sehr hoher Verfügbarkeit benötigen, bietet CBL eine neue 2+0 Konfiguration auf Basis seiner CBL-Link-Familien an.

Für diese Lösung werden zwei der leistungsfähigen Mikrowellen-Richtfunksysteme parallel geschaltet und über nur eine Antenne betrieben. Im normalen Betrieb übertragen beide Systeme die Daten mit der gesamten Bandbreite. Bei Ausfall einer der Strecken sorgt die Redundanz dieser Lösung dafür, dass die Verbindung weiterhin bestehen bleibt. Durch das Load-Balancing im Normalbetrieb ist diese Konfiguration für ein Unternehmen, das große Bandbreiten zur Datenkopplung benötigt, in der Praxis günstiger als die häufig anzutreffende 1+1-Konfiguration, bei der die redundante Strecke nur im Fehlerfall Daten überträgt und sonst nur im Leerlauf betreiben wird.

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