Communication by light CBL
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Siemens zertifiziert die Kopplung des optischen Richtfunksystems von CBL

Münster, den 11. September 2000 – Die Siemens AG, München, hat die Kopplung ihrer Kommunikationsserver Hicom 150 E Office und Hicom 300 E mit optischen Richtfunksystemen von CBL – Communication by light, Gesellschaft für optische Kommunikationssysteme mbH, zertifiziert. Die Zertifizierung ist ein weiterer Schritt in der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen bei der Umsetzung von Projekten im Telekommunikationsbereich. In der Praxis haben sich Kombinationen aus Siemens Hicom-Kommunikationsservern und den Systemen der CBL bewährt.

Einfache und kostengünstige Kopplung mittels infrarotem Licht

Viele Unternehmen besitzen an einem Standort mehrere abgesetzte Gebäude. Für eine effiziente und kostengünstige Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilung ist eine entsprechende Kommunikationsinfrastruktur gefordert. Einer der führenden Anbieter für Telekommunikationslösungen ist Siemens mit seiner Hicom-Familie. Für eine Kopplung der einzelnen Hicom-Kommunikationsserver in den verschiedenen Gebäuden stehen alternative Wege zur Verfügung. Zum einen besteht die Möglichkeit, die Leitung eines Telekomcarriers anzumieten. CBL bietet eine kostengünstige und schnell zu installierende Alternative.

Die Richtfunksysteme von CBL übertragen Sprache und Daten direkt durch die Atmosphäre. Sie überbrücken dabei Entfernungen bis zu 20 Kilometern. Die kleinste Lösung wurde bei Siemens zertifiziert. Das optische Richtfunksystem stellt vier Kanäle mit je 2,048 Mbit/s Bandbreite über 300 Meter bereit. Damit lassen sich viermal 30 Sprachkreise, insgesamt also 120 Verbindungen gleichzeitig, übertragen. Die Anbindung des Richtfunksystems erfolgt entweder direkt über einen optischen Ausgang der Kommunikationsserver oder, bei den kleineren Modellen der Hicom-Familie, über einen zusätzlichen Umsetzer von Kabel auf Lichtwellenleiter. Der Systempreis für diese Lösung liegt bei circa 20.000 Mark.

Zuverlässig und abhörsicher

Zur Signalübertragung dient bei optischen Richtfunksystemen ein stark gebündelter, unsichtbarer Lichtstrahl. Durch hohe Systemreserven beträgt die Verfügbarkeit der Systeme mehr als 99,9 Prozent. Auch starke Schnee- und Regenfälle können die Verbindung nicht unterbrechen, einzig sehr dichter Nebel kann zu einer kurzzeitigen Unterbrechung führen.

Alle optischen Richtfunksysteme zeichnen sich durch eine sehr hohe Abhörsicherheit aus. Aufgrund der Strahleigenschaften kann die Verbindung nur durch Unterbrechen des Strahls abgehört werden. Dieses wiederum würde aber der Anwender sofort bemerken. Außerdem verläuft die Übertragung in einiger Höhe über dem Erdboden, so dass ein unbefugtes Abhören schon aus diesem Grund praktisch unmöglich ist. Zusätzlich können Anwender die Daten aber auch mit externen Krypto-Geräten verschlüsseln.

Kurze Realisierungszeiten und schnelles “Return on Investment”

Richtfunksysteme sind die ideale Lösung, ohne großen baulichen Aufwand und ohne langwierige Genehmigungsverfahren relativ kurzfristig eine effiziente Infrastruktur zu schaffen. Nach der Bereitstellung der Daten- und Stromversorgung sind die Verbindungen meist in weniger als einem Tag eingerichtet und betriebsbereit. Langwierige Bauabschnitte für aufwendige Erdarbeiten zur Verlegung von Kabel oder Lichtwellenleiter entfallen. Die Spezialisten von CBL helfen gerne bei der Realisierung.

Richtfunksysteme liefern sehr schnell einen ”Return on Investment”. Zum einen beinhalten sie keine ”vergrabenen” Investitionen, zum anderen arbeiten sie nahezu wartungsfrei. Einzig die Frontscheiben der optischen Systeme sollten, je nach Umgebung, einmal im Jahr gereinigt werden. Weitere Arbeiten sind nicht notwendig.

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