Systemkonzept
Mit dem CBL-Link 36 haben wir eine Lösung im Angebot, die ein modulares Systemdesign bietet. Jede Endstelle besteht aus den Baugruppen: Inneneinheit, einschiebbares Traffic-Interface, Außeneinheit und Antenne.
Traffic-Interfaces
Die Traffic-Interfaces realisieren die Schnittstellen zum Kundennetzwerk. Sie sind je nach Ausbaustufe des Netzes austauschbar und ermöglichen so eine Migration. Es stehen zur Verfügung:
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4 x 2 Mbit/s |
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17 x 2 Mbit/s |
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34 + 2 Mbit/s |
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10 BT + 2 Mbit/s |
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4 x 10/100 BT + 4 x 2 Mbit/s |
Inneneinheit
Die Inneneinheit versorgt über ein Koax-Kabel auch die Außeneinheit mit Strom. Dort wird die Sendefrequenz von 18, 23 oder 38 GHz erzeugt. Daraus ergibt sich im Zusammenspiel mit den verschiedenen Antennen, mit Durchmessern von 30, 60, 120 oder 180 cm, die gewünschte Reichweite. CBLs Antennen sind gegen Schnee- und Eisansatz durch eine dämpfungsarme Abdeckung geschützt. Alle Antennen sind so konstruiert, dass sie die größte Leistung in Hauptstrahlrichtung schicken und die Nebenfelder so klein wie möglich gehalten werden.
Ausseneinheiten & Antennen
Für Distanzen bis etwa 6 Kilometer empfehlen wir 38 GHz als Übertragungsfrequenz, bei größeren Strecken bis 20 Kilometer sorgen 23 GHz für eine sichere Datenübertragung, 30 Kilometer lassen sich mit 18 GHz und Antennen von 120 bzw. 180 cm überbrücken. An den Außeneinheiten kann auch über einfache Drehung der Hochfrequenzeinheit um 90 Grad die Polarisation zwischen horizontal und vertikal umgestellt werden.
Management
Ebenso wie die AirLaser-Systeme verfügen die CBL-Link 36-Systeme über ein ausgereiftes und umfassendes Web-based Management-System. Neben Remote-PPP-dial-in sorgt vor allem der integrierte Web-Server und der SNMP-Agent für einfache und übersichtliche Management-Funktionen via TCP/IP. Administratoren können alle wichtigen Arbeiten auch von einem beliebigen Platz im Netzwerk durchführen. Dazu gehören die Einstellung und Änderung der Gerätekonfiguration, das Installieren von Software-Updates sowie das Auslesen von Alarmtabellen für eine Auswertung. Gerade für Alarmfälle bietet das Management der CBL-Link 36 Systeme eine Reihe von Funktionen, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen. So kann der Systemadministrator die Alarmschwellen für einzelne Parameter individuell nach seinen Bedürfnissen vorgeben. Wird ein Grenzwert überschritten, sendet das System automatische eine Email an bis zu vier vorgegebenen Email-Adressen. Somit besteht auch die Möglichkeit, eine Benachrichtigung mittels SMS an den zuständigen Systemverwalter zu veranlassen. Im Servicefall erleichtern die umfangreichen Diagnosefunktionen eine genaue Analyse des Fehlers erheblich.